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Das erste vollelektrische Papamobil: Eine neue Ära der Mobilität für den Vatikan

  • MBBAUREIHEN.de
  • 8. Dezember 2024 um 14:09
  • 1.134 Mal gelesen
  • 0 Kommentare
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Mit dem ersten vollelektrischen Papamobil auf Basis der neuen Mercedes-Benz G-Klasse setzt der Vatikan ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit und Innovation. Dieses handgefertigte Einzelstück, das speziell für die Bedürfnisse von Papst Franziskus entwickelt wurde, markiert einen historischen Moment in der fast 100-jährigen Tradition der Zusammenarbeit zwischen Mercedes-Benz und dem Vatikan. Es zeigt eindrucksvoll, wie Tradition und Zukunft in perfekter Harmonie verschmelzen.

Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Luxus trifft Funktionalität
  2. Ein Symbol der Nachhaltigkeit
  3. Ein außergewöhnliches Projektteam
  4. Ein Blick in die Zukunft

Das neue Papamobil wurde pünktlich zur Vorbereitung auf das Heilige Jahr 2025 übergeben. Dieses besondere Jahr, das nur alle 25 Jahre stattfindet, wird Millionen Pilger nach Rom führen. Der Papst wird dabei in einem Fahrzeug unterwegs sein, das nicht nur emissionsfrei fährt, sondern auch höchste technische und funktionale Ansprüche erfüllt.

Das Fahrzeug basiert auf dem elektrischen G580 mit EQ-Technologie und wurde speziell für die niedrigen Geschwindigkeiten bei öffentlichen Auftritten angepasst. Dabei kommen die vier radnahen Motoren zum Einsatz, die für präzises und sicheres Manövrieren sorgen. Mit einem Energieverbrauch von 30,4–27,7 kWh/100 km fährt das Papamobil völlig emissionsfrei und erfüllt die höchsten Umweltstandards.

Luxus trifft Funktionalität

Im Innenraum wurde das Papamobil umfassend angepasst, um den besonderen Anforderungen gerecht zu werden. Ein drehbarer Hauptsitz ermöglicht es Papst Franziskus, das Publikum aus verschiedenen Blickwinkeln anzusprechen. Ergänzt wird dieser durch zwei zusätzliche Einzelsitze für Begleitpersonen.

Das Dach des Fahrzeugs wurde über der B-Säule geöffnet, um den Papst für die Gläubigen gut sichtbar zu machen. Gleichzeitig kann bei schlechtem Wetter ein Aufsetzdach montiert werden, das Schutz bietet. Weitere individuelle Anpassungen, wie die Entfernung der linken Fondtür und der Umbau der rechten Tür auf gegenläufigen Anschlag, wurden in traditioneller Handarbeit umgesetzt. Außen präsentiert sich das Fahrzeug in klassischem Perlweiß – eine Farbe, die seit Jahrzehnten die Papamobile prägt.

Ein Symbol der Nachhaltigkeit

Die Entscheidung für ein vollelektrisches Papamobil ist mehr als ein technischer Fortschritt – sie ist eine direkte Antwort auf die Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus, in der er zu einem nachhaltigeren Umgang mit den Ressourcen der Erde aufruft. Dieses Fahrzeug spiegelt den Geist dieser Botschaft wider und unterstreicht die Rolle von Mercedes-Benz als Vorreiter in der nachhaltigen Mobilität.

Mercedes-Benz CEO Ola Källenius erklärte bei der Übergabe:

Zitat

„Mit diesem Papamobil setzen wir ein starkes Zeichen für Elektromobilität und Dekarbonisierung. Es ist eine große Ehre, dass Papst Franziskus bei seinen öffentlichen Auftritten auf unsere innovative Technologie vertraut.“

Ein außergewöhnliches Projektteam

An der Entwicklung des Fahrzeugs waren Experten aus drei Standorten beteiligt: Graz, Sindelfingen und Rom. Während das Team in Sindelfingen für die Karosserie und Innenausstattung verantwortlich war, wurde der elektrische Antriebsstrang in Graz angepasst. Die Projektkoordination lag in den Händen des Teams in Rom.

Die persönliche Einladung von Papst Franziskus zu einer Privataudienz war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Design, Entwicklung, Konstruktion und Vertrieb hatten die Möglichkeit, „ihr“ Fahrzeug persönlich zu übergeben – ein Moment, der für viele unvergesslich bleibt.

Die Verbindung zwischen Mercedes-Benz und dem Vatikan reicht bis ins Jahr 1930 zurück. Damals erhielt Papst Pius XI. eine Nürburg 460 Pullman-Limousine. Seit den 1980er-Jahren wird die ikonische G-Klasse regelmäßig als Basis für die berühmten Papamobile genutzt. Modelle wie der G500 aus der Baureihe 463 oder Sonderfahrzeuge auf Basis der M-Klasse und des GLE stehen bis heute für Innovation und Exklusivität. Einige der früheren Papamobile können im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart bewundert werden.

Ein Blick in die Zukunft

Das erste vollelektrische Papamobil steht nicht nur für technische Exzellenz, sondern auch für eine Vision: eine Welt, in der Mobilität nachhaltig, emissionsfrei und dennoch individuell und luxuriös ist. Es ist ein Symbol für den gemeinsamen Weg von Tradition und Innovation – und ein beeindruckender Meilenstein in der Geschichte der G-Klasse.

Mit diesem außergewöhnlichen Projekt beweist Mercedes-Benz einmal mehr seine Innovationskraft und seine Fähigkeit, selbst anspruchsvollste Kundenwünsche zu erfüllen. MB-Baureihen.de wird weiterhin über diese beeindruckende Entwicklung berichten.

Fotos: Mercedes-Benz AG

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