Ja, W26 kommt eher hin. War nur so'n Schnellschuß von mir, bis die echten Fachleute eintreffen ![]()
Danke, Frank.
Grüße, Frank
Beiträge von R_S
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Bin da kein Experte, aber ...
Das ist ein Wanderer, kein Horch (offiziell). Wahrscheinlich Wanderer W23 so bis '41/'42;
Grüße, Frank -
> Unbedingt so lassen. So wie es ist gefällt es mir super. Das hat mal nicht jeder. Totrestaurierte Autos sieht man ständig. Ein Leder in so lange gebrauchtem aber sonst gut erhaltenem Zustand sieht man nur selten, das ist einzigartig.
>
> Neu beziehen lassen kann man jederzeit noch.
Genau so seh' ich das auch.
Grüße, Frank -
... würde ich auch so sehen.
Is' doch nix passiert durch das Bild.
Grüße, Frank -
> Leider fiel im Februar 2020 ein Baum drauf,
... und schon wieder neben einem Baum geparkt ...
wär' jetzt schade drum, schick!
Grüße, Frank -
Danke Dir!
Und mal so ganz ohne Zahlen und Fakten auch von mir ein paar Worte, u.a. zu den Markendünkeln, die hier durchklingen ...
Opel war in den 50ern und 60ern - auch noch in den 70ern - eine ganz große Nummer in Deutschland. Eine komplette Palette vom Kleinwagen bis zur Luxusklasse (die Modelle unterhalb Käfer/Kadett überließ man damals in D gerne den Franzosen und Italienern) hatte kein Hersteller in Deutschland außer Opel, und die Marke galt als modern, fortschrittlich, dabei nicht abgehoben, und Opels waren nach damaligen Standards ordentlich verarbeitet und zuverlässig. Das waren auch die Gründe für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg der Marke. Opel war damals nicht das Sorgenkind von GM.
Der Rekord war der Standard der Mittelklasse-Limousine, an dem sich andere messen lassen mußten. Mit Commodore und Kapitän/Admiral/Diplomat hatte Opel die gehobene Mittelklasse und Luxusklasse etwas aufgeplustert, aber das Konzept war erfolgreich bei der bürgerlichen Kundschaft.
Ein Gastwirt oder Metzgermeister, ein Abteilungsleiter oder Vertreter (etc.) tat gut daran, anstelle eines Mercedes einen Opel Admiral oder Commodore zu kaufen, denn es fehlte der unangenehme bis schädliche Protz-Effekt, den die Kundschaft oder Kollegen bei der Marke mit Stern empfanden.
Und die Opels schwammen mit ihrem dem US-Styling entlehnten Aussehen auf der damaligen Zeitgeist-Welle, deswegen galten sie als modern und modisch, auch wenn allzu große technische Innovationen fehlten. Der altmodische Benzgrill, der die Front der schwäbischen Nobelmarke zierte, wirkte dagegen altbacken - wenn auch gediegen. Vorkriegsoptik wollten viele Kunden in den 60ern nicht mehr sehen.
Ein paar Extravaganzen leistete sich Opel auch: Dieses bärenstarke V8-Coupe war eine davon. Der Opel GT zählt wohl auch dazu. Für einen Massenhersteller waren sie ein vertretbares wirtschaftliches Risiko. Die 1970 eingeführte kompakte Mittelklasse zwischen Kadett und Rekord, Ascona und Manta, war da eher ein größeres Unterfangen.
Und gewissermaßen als Zeitzeuge kann ich die Seltenheit des V8-Diplomat-Coupes bestätigen. Ich habe noch nie so ein Ding im Straßenverkehr gesehen.
Ein 300 SEL 6.3 oder 911 Turbo sind dagegen Massenware.
Zusammen mit dem nicht komplett durchrestaurierten Zustand des angebotenen Opel, keine peinlich neu wirkenden Sattlerarbeiten wie bei den überteuerten Komplettrestaurationen mit Stern etc., würde ich sagen, daß sich der Preis wohl an den einen Liebhaber richtet, dem dieses einmalige Fahrzeug mit Blitz statt Stern so viel wert ist. Ich wage nicht zu raten, ob annähernd so viel bezahlt wird.
Sorry für mein vergleichsweise unsachliches Gelaber, aber im Rückblick rümpfen viele heute die Nase über Opel, obwohl die Rüsselsheimer lange Zeit zu Recht Marktführer in D waren.
Ich bin übrigens gar kein Opel-Fan
Grüße, Frank -
... wobei ... in dieser Fahrzeugklasse (116 oder 107 z.B.) das Fahren nicht wirklich mit Leiden und Zugeständnissen an das Oldtimerhobby verbunden ist.
Ich hab' über 30 Jahre einen 107er im Alltag - Sommer wie Winter, so wie andere Leute ihren Polo - gefahren, und solche Autos sind auch heute noch gut für alles, was anfällt.
Fährt, bremst, lenkt. Mit K-Jetronic und verschleißfreier Zündung sind die sogar zuverlässiger als die modernen Elektroniklabors auf Rädern. Die Bremsen bei 116/107 waren damals phänomenal (natürlich ohne ABS) und reichen heute auch noch aus, ohne dass jemand Schweißausbrüche bekommen muß. Beschleunigung bei heutiger Verkehrsdichte sollte nicht das Hauptkriterium sein, aber selbst wenn, dann sind um die 200 PS auch genug.
Wenn's allerdings um einen alten Karmann oder Kadett geht, dann ist die Alltagstauglichkeit natürlich Ansichtssache ... und die Bremsen allein schon sollten einem zu denken geben ...
Grüße,
Frank -
>Chrom und Anthrazit
Ich hatte bis vor kurzem den hier in anthr. (innen Leder creme), der hatte bauartbedingt auch sehr viel Chrom. Nach über 35 Jahren im Alltagsbetrieb war dann Schluß - aber der war das zuverlässigste Auto, das ich jemals besessen habe (M110 + 5-Gang, K-Jetronic). 550.000 km mit dem ersten Motor, und beim Verkauf lief der auch noch absolut ruhig.
Und zu dem 123er, ich hatte in den 80ern einen 123er 300 TDT - mein erster und einziger Diesel - welcher mir wegen einer Unart in Erinnerung geblieben ist. Der Turbo wurde erst bei warmem Motor zugeschaltet, nach dem Kaltstart im Winter z.B. war der auch wg. der Automatic ein Verkehrshindernis. Kam nicht oder kaum vom Fleck. Daher sein Spitzname "Katapult" (verliehen von meiner Frau) ... sollte ich in dem anderen Thread mit den Auto-Spitznamen posten ...
Ich vermisse ihn trotzdem.
Grüße
R_S -
> Klassische Stufenhecklimousinen sterben aus
Klassische Autos sterben aus.
Grüße,
Frank -
> Lieber Sebastian, egal wo Du auch immer jetzt bist, wir denken an Dich
> Alles Gute.
Ja.
Ich bin mir sogar sicher, dass alle hier an Dich denken. Nicht nur heute.
Du fehlst uns eben.
Grüße,
R_S -
Genau dieses Problem habe ich auch mit der neuen Version hier ...
Grüße,
Frank -
Wer 15-Zöller-Chromkappen hat, der braucht keine Altersversorgung mehr

Grüße, Frank
(Ein Test, ob das Forum wirklich wieder geht ....)
» Servus gemeinde,
»
» schaut mal, was die kosten..
» da kann der Roland mit seinen billig Alufelgen einpacken.
» zwinker zwinker -
Naja, diese Lorinser-Kur ist dem Nasenbär aber nicht gut bekommen ... scheußlich.
Wieder mal gewinnt das Original gegen die Bastelbude ...
Grüße und bleibt gesund,
R_S -
» Gibt ja auch einen 113er, finde ich aber gerade nicht
Das Einzelstück damals von Pietro Frua
230 SLX 1966
Grüße, R_S -
» Hatten wir?
Hatten wir nicht, würde ich sagen.
Ich könnte mich sonst daran erinnern, auf SL-Basis mit mehreren Hardtops als Teileträger
Gar nicht mal so ungeschickt gemacht ...
Grüße,
R_S -

Auf der Sim-Karte in meinem Handy steht auch noch Mannesmann D2 (was dann später von Vodafone aufgekauft wurde).
Grüße,
R_S -
»
» NS.: Jenseits der Kern-thematik (Exoten) werde ich auch seltene Serien-Kfz
» (einshl. LKW) anbieten - sofern nicht ausschließlich die
» Einzel-Anfertigungen gewünscht/Pflicht sind.
So wie ich unseren Chef immer verstanden habe, galten für ihn auch alte, historische Serienfahrzeuge als "Exoten" - weil sie nunmal heute selten sind. Auch ein "Buchhalter-"124er in heute ordentlichem Zustand z.B. wäre so ein Fall, ältere Autos dann erst recht. Also nur zu!
Grüße aus dem Lockdown (Bayern),
R_S -
» Woran siehst du das? Reinste Neugierde

Vermutl. nur wegen der weißen Blinker.
Ich hätte gern die Heckstoßstange gesehen ...
Grüße, R_S -
» ...ist er aber erst 1973 zugelassen worden? Ich hatte auch schon einen Ez.
» 1983 W116 6.9, obwohl nur bis 1980 gebaut worden ist!
Hab' ich aber auch schon öfter gesehen, gerade bei US-108ern in der Übergangszeit zum 116. Vielleicht wurden die noch ein wenig parallel gebaut, oder die Frachter waren damals sehr, sehr langsam unterwegs über'n Teich. Dampfschiffe? Oder Ruder-Galeeren?
Grüße, Frank -
» Bis zum heutigen Tag habe ich noch nie einen 107er SL mit Velours
» Ausstattung gesehen.
»
»
Gab's auch nicht. Konnte man beim SL nicht bestellen, nur beim SLC. Dies sind aber keine SLC-Sitze (die hatten keine manuelle Lehnen-Entriegelung, sondern automatisch/Unterdruck ohne seitliche Hebel). Außerdem sind das Mopf-Sitze, da gab's den SLC schon lange nicht mehr.
Also entweder ist das eine Exklusiv-Sonderwunschvariante oder eine nachträgliche Sattlerarbeit.
Velours im SL wäre auch völliger Quatsch gewesen ... da hätten die Kunden nach zwei, drei Monaten die Niederlassungen verklagt, weil der neue Wagen innen aussieht wie Sau und nicht mehr sauberzukriegen ist. Das Velours ist bekanntlich sehr empfindlich, Staub, Flecken etc. - ist nix für Cabrios.
Grüße,
Frank
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