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OT und viel Text Das leben der besseren Gesellschaft Realität und Fiction

  • alex108er
  • 6. Mai 2012 um 10:08
  • Zum letzten Beitrag
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Dieses Thema wurde aus dem Nast MB-Exotenforum 1.0 importiert und kann bald wieder hier im Original-Archiv eingesehen werden.

Es gibt 19 Antworten in diesem Thema, welches 479 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (7. Mai 2012 um 22:16) ist von Sebastian Nast.

  • alex108er
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    30. Oktober 2019 um 11:07
    • 6. Mai 2012 um 10:08
    • #1

    Ich lese hier immer mal wieder über das angebliche, automobile Verhalten der Oberschicht. Die vorherrschenden Klischees, die ich hier immer wieder lesen muss sind hemmungslose Protzsucht, Autos wie die neue A-Klasse werden zum 18. Geburtstag der Tochter geschenkt und vor allem taucht immer wieder auf, dass immer das neueste Modell gefahren werden muss und niemand, der noch etwas auf sich hält würde sich beispielsweise in einer älteren S-Klasse zeigen.

    Man gewinnt den Eindruck, das die deutsche Oberschicht aus Pornoprinzen , mediengeilen RTL Prolettenfamilen und anderen exzentrischen Schwachmaten bestehen.

    Nun ohne angeben zu wollen, muss ich sagen, dass ich im hohen Norden Deutschland in der besseren Gesellschaft geboren wurde und meine Eltern immer rege soziale Kontakte zu "Standesgenossen" pflegten und pflegen. Dabei bot sich mir allerdings ein ganz anderes Bild. Beispielsweise für ein Gutsbesitzer und Aufsichtsratsvorsitzender einer bedeutenden Chemiefirma bis in die späten 90er einen schon nicht mehr besonders ansehnlichen 280sel, diesen hatte er gebraucht erworben von einem guten Freund, dem eine Spirituosenfabrik gehörte. Danach kaufte er dann für dann einen CLK Cabrio (wobei bei der Ausstattung auch nicht geprasst wurde u nd einen Toyota-Geländewagen, weil sein Jagtkumpan eben mehrere Toyota-Autohäuser besitzt.

    Seine Tochter nun, mehrfache Millionenerbin fährt nach seinem Tod Vatis clk als Erinnerung und ihr ist der Prestigewert total egal.

    Nächstes Beispiel ist ein Fabrikant, dieser ließ seinen 750er BMW in den 90er auf 730i äußerlich umbauen um eben nicht prahlerisch aufzufallen, weiterhin besaß diese Familie auch einige Ferrari, von deren Existenz allerdings kaum jemand außer den engsten Freunden wusste, da man eine negative Außenwirkung vermutete. Genauso das nächste Beispiel, jemand der mit dem Import von Billigwerkzeug sehr reich geworden ist, 1998 Mercedes g320 (nicht 500) gekauft und das Ding wird gefahren, gefahren und gefahren.
    Genauso meine Mutter, 2007 neuer Cayenne, sie würde nicht im Traum daran denken nun dieses Auto abzustoßen, nur weil einige Freundinnen jetzt das neue Modell fahren und niemand ist so oberflächlich nun deswegen (neudeutsch) zu dissen. Ihre vermögendste Freundin fährt schließlich seit ca 20 Jahren ein postgelbes Käfer-Cabrio mit original nachgerüsteter US-Klima ;-)und egal ob Sommer oder Winter, Geld das ding immer wieder in Stand zu setzen spielt halt keine Rolle.

    Zu den angeblich verwöhnten Kindern jetzt mal ein Erguss, die bekamen, wenn überhaupt ein Auto entweder Golf oder Smart und bekommen zwar sicherlich mehr als Otto-Normalverbrauer, aber "alles hinterrein" ist wirklich ein Klischee, eher wird fast schon übertrieben darauf Wert gelegt, dass die Kinder den Wert des Geldes kennen lernen. Damit bot sich dann zur Zeit meines Abis folgendes Bild:
    Die söhne und Töchter vom Chefarzt und Immobilentycoon fuhren Fahrrad, während die Kinder von Facharbeitern und Feldwebeln geschmackvoll zurecht gemachte 6 Jahre alte 3er BMW durch Sparverträge und Familienkollekte bekamen ;-).
    für das was meine Eltern mit mir machten gab es im Bekanntenkreis nur Kopfschütteln, ich sollte zum 18. einen nagelneuen BMW Z3 bekommen, konnte aber meinen Vater (der relativ Autoverrückt ist) überreden als Alltagsauto einen 123 280ce und als Oldie einen w108 zu bekommen!

    Im Jurastudium bot sich das gleiche Bild, die Kinder vermögender Hamburger fuhren hanseatisch blaue Golf oder Polo, aber im Sommer ging es auf die Millionen- teure Segelyacht, teilweise sogar mit Crew.


    Immer das Neueste, Größte und Teuerste haben zu wollen erlebte ich eher als Zeichen neureicher Berliner, die oft im norden ihr Ferienhaus hatten und dann natürlich Eingang in dei Gesellschaft finden wollten. diese Menschen wurden allerdings eher als Witzfiguren und totale Möchtegerns belächelt. Statt eines Bentleys oder eines Carlsson -Mercedes hätte ein Jagdschein eher Türen geöffnet, oder eben ein gutes Golf-Handicap.

    Meine Erfahrungen mögen am Wesen des Norddeutschen liegen, der eher Sein als Schein bevorzugt und in München sieht es sicherlich ganz anders aus, aber ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass alles was auch nur irgendwie Neureich oder Vulgär wirkt total abgelehnt wird. wie ich schon andeutete, führte das zu solchen Blüten, dass Samstags oder Sonntags um 5 der Wecker klingelte und der Ferrari oder Lambo Miura rausgeholt wurde, dann still und heimlich genossen wurde und pünktlich um 9 stand der Bolide wieder in der Garage. Niemandem wäre es eingefallen sich damit auf dem Marktplatz feiern zu lassen. Bei der Miurafamilie war es sogar so, dass erst der Miura geparkt wurde, dann in Einkaufsauto (gaaaanz dezenter Golf GT) umgestiegen wurde und damit dann Brötchen geholt wurden.

    Gutes Beispiel wäre auch noch Klaus Hipp mit seinem w124!

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  • spookie
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    • 6. Mai 2012 um 10:36
    • #2

    Du hast es schon richtig erwähnt: es sind die Neureichen, die wo nie was für ihr Geld wirklich tun mussten, die immer das dickste, tollste, beste, teuerste, geschmackloseste haben müssen. Die wo immer einen auf dicke Hose machen müssen. Man muss das schon klar voneinander trennen. Geld bedeutet nicht für jeden dass man es unbedingt zeigen muss. Wo wir aber auch bei dem Problem sind, wie viele Neureiche heute entstehen und entstanden sind: die älteren Herrschaften sterben, es ist ein geballtest dickes Konto samt Sparbuch vorhanden, was diejenigen sich über viele Jahre zusammengespart haben und dafür auf viele verzichtet haben. Dann kommen die Erben und der plötzliche Geldfluss bringt sie um den Verstand. Wie sowas entsteht ist sehr oft nachvollziehbar.

    Da es in unserer Gesellschaft immer weniger Menschen mit wirklichem Hirnschmalz gibt, wird es aber auch nicht besser werden. Was wächst denn da seit ettlichen Jahren noch für eine Generation ran? Wenn da kein Geldfluss besteht, sind es faule Leute, die sich schön auf Hartz 4 und unseren Abgaben ausruhen, sich im Fernsehen zeigen und dafür Geld bekommen, am jammern sind weil es doch so wenig Geld ist, am Kinder kriegen sind weil dann der Staat so richtig in die Tasche greift und unterstützt wo es geht. Man kennt da genug Beispiele wo wir beide z.b. warten bis es uns finanziell besser geht und andere haben in der Zeit schon 5 Kinder, viel Freizeit und jede Menge Flachbildschirme, Kippen und Playstations zu Hause.

    Ich hab so meine Zweifel, dass da wirklich noch Generationen nachkommen, die meine spätere Rente finanzieren, die so grob gesagt bei knapp 2050 beginnt. Meinereiner arbeitet seitdem man 16 ist ohne Loch durch, bezahle alles brav, erarbeite mir den Luxus den wir haben, sie ebenso. Als Belohnung bekommt man immer wieder klagende Leute vor die Nase, die ihrer Ansicht nach zu wenig bekommen und die Neureichen, die echte Probleme haben, was sie mit ihrem Geld anfangen sollen und nur noch Party im Kopf haben.

    Die alten Werte, so wie früher, dass Geld nur schnöder Mammon ist aber nicht das Leben kontrolliert, diese Werte kennen diese Neureichen überhaupt nicht mehr und werden es nie. Das wäre ja uncool.

    http://www.spookies-w202.de

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Schon gewusst…?

Der Name Mercedes leitet sich vom Vornamen der Tochter (Mercédès Jellinek) des Geschäftsmannes und Rennsport-Enthusiasten Emil Jellinek ab, der maßgeblich an der Entwicklung und Popularisierung früher Daimler-Fahrzeuge beteiligt war.

Karl Benz erhielt 1886 das Patent für den Benz Patent-Motorwagen, der weithin als das erste praxistaugliche Automobil mit Benzinverbrennungsmotor gilt.

1936 brachte Mercedes-Benz mit dem 260 D das weltweit erste serienmäßig produzierte Diesel-Personenauto auf den Markt.

Bertha Benz war weit mehr als die Ehefrau des berühmten Ingenieurs Carl Benz – sie war eine Pionierin auf vier Rädern. 1888 wagte sie als erste Autofahrerin der Welt etwas Außergewöhnliches: eine richtige Reise mit einem Automobil, weit über eine einfache Probefahrt hinaus. Zusammen mit ihren beiden Söhnen legte sie die 106 Kilometer von Mannheim nach Pforzheim zurück – und drei Tage später die gleiche Strecke wieder zurück. Mit Mut, Entschlossenheit und Abenteuerlust schrieb sie damit ein Stück Automobilgeschichte.

Das ikonische Stern Logo, 1909 als Warenzeichen eingetragen, symbolisiert die Vision von Gottlieb Daimler, Motoren für die Motorisierung zu Lande, zu Wasser und in der Luft einzusetzen.

Der berühmte silberne Look der Silberpfeile entstand in den 1930er Jahren, als bei einem Rennen die weiße Farbe der Rennwagen abgeschliffen wurde, um das Gewicht um genau ein Kilogramm zu reduzieren und das zulässige Höchstgewicht einzuhalten. Das darunterliegende Aluminium prägte den legendären Namen.

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