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Ehemaliger Mercedes-Benz Rennfahrer Hans Herrmann verstorben

  • MBBAUREIHEN.de
  • 11. Januar 2026 um 13:28
  • 46 Mal gelesen
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Internationale Bekanntheit als Mercedes-Benz Werksfahrer 1954 und 1955 & Starts mit Formel-1-Rennwagen W 196 R und Rennsportwagen 300 SLR (W 196 S) - Ein äußerst vielseitiger Motorsportler mit sehr beständigen, schnellen Rundenzeiten

Hans Herrmann, der berühmte Rennfahrer, Le-Mans-Sieger und Mercedes-Benz Heritage Markenbotschafter, ist am 9. Januar 2026 im Alter von 97 Jahren verstorben. Seine internationale Karriere startet er 1954 und 1955 als Werksfahrer von Mercedes-Benz in der Formel 1 und in Sportwagenrennen. Trotz seiner Verbindungen in alle Welt bleibt der am 23. Februar 1928 in Stuttgart geborene Motorsportler tief verwurzelt in der Region. Entsprechend groß ist seine Bekanntheit und Beliebtheit dort – das zeigen auch die ersten Reaktionen anlässlich seines Todes.

Der gelernte Konditor Hans Herrmann beginnt seine Rennsportkarriere im Jahr 1952 bei der hessischen Winterfahrt mit seinem privaten Porsche 356. Noch im gleichen Jahr erringt er bei der Deutschlandfahrt einen Klassensieg. 1953 und 1954 holt Herrmann dann mit Porsche jeweils einen Klassensieg bei der Mille Miglia in Italien, dem legendären 1.000-Meilen-Rennen. Mit diesen Erfolgen ist er ein sehr vielversprechendes Nachwuchstalent – und Alfred Neubauer, Leiter der Mercedes-Benz Rennabteilung, holt den Sechsundzwanzigjährigen 1954 für den Wiedereinstieg der Marke in den Grand-Prix-Sport neben Juan Manuel Fangio und Karl Kling in die Werksmannschaft.

Umgehend beweist Herrmann sein Talent auch in der Königsklasse des Motorsports. Schon bei der Premiere der neuen Silberpfeile W 196 R beim Großen Preis von Frankreich am 4. Juli 1954 in Reims fährt Herrmann mit 2:32,9 Minuten die schnellste Rundenzeit – das entspricht einem Durchschnittstempo von 195,463 km/h. Er erringt in der laufenden Saison zwei Podiumsplatzierungen beim Großen Preis der Schweiz 1954 und beim Avus-Rennen 1954, wo er jeweils auf den 3. Platz kommt. In dieser Premierensaison fährt das Werksteam zahlreiche Siege ein, und Juan Manuel Fangio wird Formel 1-Weltmeister.

Zur Saison 1955 vervollständigt Stirling Moss das Erfolgsteam. Im Training zum Großen Preis von Monaco im Mai 1955 verunfallt Herrmann und wird vor allem an der Hüfte so schwer verletzt, dass er in der laufenden Saison nicht mehr starten kann. Nach einer überragenden Saison ist erneut Fangio Formel 1-Weltmeister. Hans Herrmann kämpft sich zurück in den aktiven Motorsport. Er wird im Volksmund auch „Hans im Glück“ genannt wegen einiger überstandener, schwerer Unfälle.

Nach den spektakulären Erfolgen der Saison 1955 zieht sich die damalige Daimler-Benz AG im Oktober 1955 vom Rennsport zurück und konzentriert sich auf die Entwicklung neuer Serienfahrzeuge. Hans Herrmann bleibt der Marke mit dem Stern eng verbunden. Unter anderem nimmt er 1961 mit einem Mercedes-Benz 220 SE „Heckflosse“ Rallyefahrzeug (W 111) am Großen Straßenpreis von Argentinien teil. Er kommt auf dem 2. Platz ins Ziel und komplettiert damit zusammen mit dem Sieger Walter Schock, ebenfalls in einem Mercedes-Benz 220 SE, den Doppelsieg bei diesem strapaziösen Langstreckenrennen über mehr als 4.500 Kilometer.

Vielseitiges Motorsporttalent

Der Stuttgarter erweist sich mit Teilnahmen an Grand-Prix-Rennen der Formel 1 und Formel 2, bei Sportwagenrennen und bei Rallyes als ausgesprochen vielseitiger Motorsportler. Außer mit Mercedes-Benz startet er insbesondere mit Renn- und Sportwagen von Porsche. Dazu kommen Einsätze in Cockpits von B.R.M.-, Cooper-, Maserati-, Abarth- und Veritas-Rennwagen.

Seine größten Erfolge erzielt Herrmann bei Sportwagen-Langstreckenrennen. Dazu gehören seine Gesamtsiege bei der Targa Florio (1960), den 24 Stunden von Daytona (1968) und den 24 Stunden von Le Mans (1970). Nach seinem Le-Mans-Triumph beendet der Schwabe seine aktive Karriere, ohne die Saison zu Ende zu fahren. Bei der Abfahrt zu dem Langstrecken-Klassiker in Frankreich hatte er seiner Ehefrau Magdalena versprochen, nach einem Sieg in Le Mans nie mehr ein Rennen zu bestreiten. Daran hält er sich – und widmet sich nun mit Erfolg seinem Handelsunternehmen für Autozubehör.

Dem Motorsport bleibt er bis zu seinem Tod immer eng verbunden – insbesondere als Markenbotschafter von Mercedes-Benz Heritage. Bei zahlreichen Starts mit Fahrzeugen von Mercedes-Benz Heritage beweist er bis ins hohe Alter sein Feingefühl für sehr unterschiedliche Rennfahrzeuge. Und er ist am Rande dieser Einsätze immer gern bereit für ein freundliches Gespräch mit den Zuschauern. Für die achtmalige Teilnahme an der Targa Florio wird Hans Herrmann im Oktober 2012 von der Stadt Collesano geehrt. Ehrensache: Zum Festakt fährt der ehemalige Werkspilot in einem Mercedes-Benz 300 SLR Rennsportwagen (W 196 S) vor.

Quelle & Fotos: Mercedes-Benz AG

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Bertha Benz war weit mehr als die Ehefrau des berühmten Ingenieurs Carl Benz – sie war eine Pionierin auf vier Rädern. 1888 wagte sie als erste Autofahrerin der Welt etwas Außergewöhnliches: eine richtige Reise mit einem Automobil, weit über eine einfache Probefahrt hinaus. Zusammen mit ihren beiden Söhnen legte sie die 106 Kilometer von Mannheim nach Pforzheim zurück – und drei Tage später die gleiche Strecke wieder zurück. Mit Mut, Entschlossenheit und Abenteuerlust schrieb sie damit ein Stück Automobilgeschichte.

Der Name Mercedes leitet sich vom Vornamen der Tochter (Mercédès Jellinek) des Geschäftsmannes und Rennsport-Enthusiasten Emil Jellinek ab, der maßgeblich an der Entwicklung und Popularisierung früher Daimler-Fahrzeuge beteiligt war.

Karl Benz erhielt 1886 das Patent für den Benz Patent-Motorwagen, der weithin als das erste praxistaugliche Automobil mit Benzinverbrennungsmotor gilt.

1936 brachte Mercedes-Benz mit dem 260 D das weltweit erste serienmäßig produzierte Diesel-Personenauto auf den Markt.

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