Hallo,
das ist wieder einer jener Artikel, die mit dicker Backe eine fette Schlagzeile machen wollen. Jedoch werden hier wie üblich Äpfel und Birnen ordentlich durcheinandergeschüttelt.
Bei einem Umbau ist die erste Frage, welches Auto wurde umgebaut und die zweite Frage ist, wer hat den Umbau durchgeführt und die dritte Frage ist, in welcher Qualität.
Der frühe Testarossa und das Cabrio auf Basis C 126 sind von Straman, Costa Mesa, umgebaut worden. Bekannt ist, dass dessen Umbauten nicht die Qualität und die Festigkeit der von anerkannten Umbauern in Europa haben. Die Autos sind für die Fahrt zum Eiscafé und um sie in die Sammlung zu stellen, ok. Bei der womöglich noch sportlichen Fahrt auf einer europäischen Landstraße verwinden sie sich stark und man verliert schnell die Lust daran.
Es sind in der letzten Zeit zwei Cabrios von SGS auf Basis 500 SEC verkauft worden, beide Wagen haben mehr, teils sehr viel mehr als 50.000 Euro gekostet. Da sind 35.000 für einen Straman absolut ok.
Etwas sehr spezielles ist der Caro Kombi, der hier in Europa verbrannt ist, er sollte hier erstmal für 60 und am Ende für 40 TEuro verkauft werden und war jahrelang am Markt. Schade, dass er nicht von einem Sammler angeboten wurde, sondern von Gebrauchtwagen-Haien, die mit Gewalt eine große Mark machen wollten. Dem Wagen fehlt das Image des bekannten Namens, wer außer den Spezialisten weiß schon, wer Caro ist und ihm fehlt von hinten die Ausstrahlung einer S-Klasse, er ist ja von hinten optisch ein S 124. Dazu noch die langweilige Farbgebung außen und innen. Zudem ist er nicht 1990 umgebuat worden, sondern sehr viel später, die genau Geschichte des Wagens ist mir bekannt.
Wer den Wagen jetzt tatsächlich für unter 40 erwirbt, hat ein Schnäppchen gemacht und kann in Ruhe abwarten, bis das Ding in ein paar Jahren für 80 TEuro oder mehr marktfähig wird. Aber warten wir mal ab, welche Gebote tatsächlich abgegeben werden.
In jedem Fall sind 40, wenn nur sowenig dafür geboten werden sollte, mehr als das, was ein 560 SEL, der ansonsten 1 zu 1 vergleichbar wäre, bringen würde.
Und der Range-Rover? Ein ganz früher Zweitürer in gar fürchterlicher Farbgebung, wer will den denn haben? Ich persönlich glaube auch nicht an den Hype bei den Range Rovern, gerade nicht bei den frühen Modelle mit dem schwachbrüstigen Vergaser-Motor.
Anyway, wir werden sehen und ein Artikel, der nur spekuliert und nicht mit Fakten daherkommt, ist sowieso nicht mehr als heiße Luft.
Gruß
Ralf
Beiträge von Ralfmercedes
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Hallo,
dem was Jörn sagt, ist nichts hinzu zu fügen, ein 110er mit Verlängerung auf 111. Gibt es auch bei IMA Kombis. Hier wollte aber jemand verschleiern, dass es kein 111er ist, deshalb das Umfrickeln der FIN.
Sehr bedenklich und ein Grund, das Auto nicht zu kaufen.
Gruß
Ralf -
Hallo,
nein, die Rudge-Felgen gab es immer nur entweder verchromt (häufigste Option) oder schwarz oder grau lackiert, konnte man nicht in Wagenfarbe bestellen.
Die Farbe dürfte DB 353 sein. Wurde 67 mal für den Flügeltürer bestellt.
Gruß
Ralf -
Hallo Franky,
ich kann Dir vermutlich helfen. Schicke mir eine pn.
Gruß
Ralf -
war von 2018!
Gruß
Ralf -
Nochmals hallo Marcel,
dass hier alles wieder funktioniert, dass die Seiten zusammengefasst sind und noch so einiges mehr wäre wohl nicht ohne Deinen riesigen Aufwand und Dein riesiges Engagement möglich gewesen!
LG
Ralf -
Hallo,
Gassmann ist nicht der erste, der einen W 198 II unter 900 anbietet, es gibt bzw. gab auch welche für unter 800. Und, nicht zu vergessen, es sind die Angebotspreise! Wobei die üblichen Verdächtigen wie HK und andere nach wie vor versuchen, Cabrios für deutlich über 1,0 Mio am Markt anzupreisen. Wenn diese Autos dann aber mehr als 6 Monate wie die Standuhren bei mobile und sonstwo stehen, kann man sich zusammenreimen, wo die wirklichen Marktpreise derzeit liegen.
Gruß
Ralf -
Hallo,
viele Coachbuilder in USA haben 126er verlängert, dieser hier scheint zweimal aufgeschnitten zu sein, möglicherweise von Picasso Coach Builders of Rego Park, New York. Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, zu schauen, welche anderen US Firmen noch in Frage kommen könnten.
Problem dürfte bei Deutscher TÜV Abnahme sein, dass man die Festigkeit nachweisen müsste.
Was für Papiere hat das Auto? Es muss doch irgendwo her sein und irgendwo bereits zugelassen gewesen sein.
Gruß
Ralf -
Hallo,
sehr schönes Foto von einem gemütlichen Geburtstags-Umtrunk mit Eugen Böhringer und (vermutlich) Klaus Kaiser.
Ich hatte die Freude, ihn kennen zu lerne und mehrfach ein Viertele mit ihm zu trinken.
Gruß
Ralf -
Hallo Steffen,
genau so ist es, 100 % Zustimmung!
Gruß
Ralf -
Hallo,
ich hatte auch eine Zeit lang zwei Autos mit 345er Reifen. Meines Wissens werden da nur alle 5 oder 6 Jahre mal ein paar von hergestellt und wenn Du das verpasst hast, haste Pech. Neue gibt es dann erst wieder in ein paar Jahren.
Das mag der eine Grund sein, dass da gelegentlich noch alte Reifen montiert sind.
Der andere Grund ist der, dass diese Autos natürlich eine erheblich gößere Stirnfläche haben und daher der Luftwiderstand eminent in den Keller geht.
Bei meinem Koenig habe ich nie die Höchstgeschwindigkeit gemessen.
Mein 2.3-16 Breitbau mit 345er Reifen lief mit Ach und Krach knapp über 200 km/h.
Ein normaler katloser 2.3-16 mit 186 sollte lt. Papieren 230 km/h schnell sein.
Gruß
Ralf -
Hallo,
sehr einzigartig, ein AMG widebody mit Koenig Heckspoiler, scheint noch eine frühe hintere Verbreiterung zu sein, Metallausführung....
Gruß
Ralf -
Hi Tiggers,
grandioser Fundus an Dokumenten, Danke!!!
Gruß
Ralf -
Hallo Roland und Frank,
ich teile Eure Einschätzung zur Schräglenkerhinterachse und meine auch, sie dürfte das H Kennzeichen nicht verhindern. Herr Frobeen hat mir aber vor Jahren versichert, dass dies genau der Grund gewesen sei, dass seine Cabrios kein H kennzeichen bekommen hätten. Vielleicht müssen wir das heute mit den 15 jahren Abstand sehen, die das auch heute wieder her ist.
Die TÜV Prüfer sind heute geschult, sie haben viel mehr Wissen, sie können auf Datenbanken zugreifen, die es vor ein paar Jahren noch gar nicht gegeben hat. Und last but not least sie sind viel toleranter und weltoffener geworden, denn der TÜV kann sich im Konkurrenzkampf mit anderen Prüforganisationen nicht mehr als Verhinderer und Hardliner profilieren.
Dazu kommt natürlich noch die regionale mentalitätsmäßige Strukturierung der Leute. Ich denke schon, dass sich vor 15 oder 20 Jahren die Schwaben eher nicht durch große Offenheit und Bereitschaft, das Unmögliche auch mal möglich zu machen, hervorgetan haben. Noch heute sind mir Regionen in Deutschland bekannt, in denen man bestimmte knifflige Sachen eher eingetragen bekommt; mit dem selben Anliegen würde ich in anderen Regionen gar nicht erst vorsprechen!
Grüße
Ralf -
Hi,
Du bist in Sizilien, Ragusa?
Da war ich mal vor 100 Jahren, u.a. habe ich in Marina di Ragusa Urlaub verbracht, damals mit BMW 2800 CS.
Hübscher kleiner 2002 tii, was soll der denn kosten?
Gruß
Ralf -
Hallo,
die 02er Baureihe hat ebenso wie die "Neue Klasse" Reihe Jahre, um nicht zu sagen Jahrzehnte im Schatten verbracht. Die Neue Klasse schläft immer noch tief, was die Wertentwicklung angeht, währenddessen die 02er Typen deutlich stärker nachgefragt werden.
Im Focus stehen die Modelle mit den runden Rückleuchten, aber auch mit besserer Motorisierung, gesucht sind nach meiner Marktbeobachtung 2002, 2002 ti, 2002 tii als Standardmodell, die Touring-Modelle eher sehr viel schlechte nachgefragt. Ein zeittypische Farbe beflügelt den Preis bzw. den Wert.
Der 02 ist vom Rost geplagt wie fast alle aus dieser Zeit, als erstes die Frontmaske sowohl im unteren Bereich als auch oben in den Blinker-Ecken, dann natürlich die Vorderkotflügel am Übergang zur Frontmaske und an der A-Säule, die A Säule ist bei vielen 02 durch, auch, wenn man es von außen kaum erkennt. Innenkotflügel vorne, Scheibenrahmen vorne, hinten eher weniger. Schwellerspitzen vorne, tragende Teile der Hinterachse rosten auch gerne. Teile sind eher nicht so gut zu bekommen, teils gibt es nix für Geld und gute Worte!
Fahrzeuge sind häufig technisch verbraucht, da sie lange keinen "Wert" hatten.
Bin selbst gelegentlich mal auf der Suche nach einer Neuen Klasse, natürlich nur ein power-Modell, also 1800 Ti, 2000 Ti oder tilux. Es ist grausam, was es da für über 20.000 Euro an absolut verbrauchten Autos gibt!
Zu Deinem 1802, bis der wieder im Zustand 2 bis 3 steht, musst Du mit 5 TEuro rechnen, bis die Technik entsprechend ist. Für eine Beurteilung der Karosseriesubstanz waren die Fotos jetzt eher nicht aussagekräftig genug, ich schätze nochmal eher mehr, zumal wenn neu lackiert werden soll.
Möglicher Verkaufspreis für einen 1802 in dieser Farbe und insgesamt im Zustand 2 - 3 heute zwischen 15 und 20 TEuro. Also ein Geschäft wird das eher nicht.
Andersrum, es ist ein tolles kleines Auto mit super Handling, klasse Raumgefühl und vielleicht muss es ja kein Zustand 2 - 3 sein, es macht zum fahren auch Spaß im Zustand 3 -.
Gruß
Ralf -
Hallo,
die Umbauten des Herrn Frobehn / Autoschmiede waren qualititiv richtig gut, vor allem hatte er für seine Cabrio Enthauptungen, die aus Coupés entstanden sind, die verstärkten Getriebetunnel vorrätig, ohne die sowas keinen Sinn macht.
Verstärkte Getriebetunnel ( erheblich höhere Materialdicke ), die serienmäßig in alle echten 111er Cabrios werksmäßig eingebaut wurden, sind übrigens für kein Geld der Welt mehr verfügbar, aber das nur am Rande.
Ihr habt den Titel auf A 111 abgeändert, damit kann nach Sebastians Schreibweise nur ein Cabrio gemeint sein.
Wenn es ein Coupé wäre, müsste es C 111 heißen. Derjenige, der den thread eröffnete, sprach, wenn ich mich recht erinnere, von einem Coupé.
Nundenn, Beantwortung der Fragen im Zusammenhang mit 10-Jahres Frist und H Kennzeichen.
Die Autos von Herrn Frobehn erhielten allesamt keine H Zulassungen, einerseits der Tatsache geschuldet, dass man im Raum Stuttgart beim TÜV wohl eher etwas kleinlich bei der Auslegung der Ermessensspielräume gewesen sein mag, andererseits, weil er bei den meisten von ihm umgebauten Fahrzeugen auf die Hinterachsen der 126er Baureihe zurückgegriffen hatt, weil er der Pendelachse aus dem W 111 nicht traute. Damit wird die gesamte Rahmen-Boden-Anlage komplett umkonstruiert. Und sowas geht natürlich so eklatant in die Struktur, dass man es niemanden als historisch nachvollziehbar verkaufen konnte. Gleichwohl wird ein von ihm im Jahr 2005 umgebauter W 111, egal ob Cabrio oder Coupé, im Jahr 2035 ein H Kennzeichen bekommen, keine Frage.
Das ist ja auch der Grund, weshalb diese ganzen unsäglichen Pseudo-Bugattis auf Käfer Basis, nachdem sie 30 Jahre lang durch die Lande gefahren sind, schließlich auch Anspruch auf ein H Kennzeichen hatten und erhielten.
Gruß
Ralf -
Hallo,
diesen Umbaugedanken habe ich auch immer mal wieder. H-fähig ist offiziell ein Umbau, wenn er 10 Jahre nach der Erstzulassung hätte durchgeführt werden können. Der 126 kam 1979 mit dem 5,0 liter Motor, demnach müsste Dein Basisauto Bj. 1969 oder später sein. Es gibt allerdings Gutachter, die das etwas großzügiger sehen und sagen, den M 117 gab es schon im 450er, also macht es keinen Unterschied ob da nun ein 560er Motor drin ist, das ist ja schließlich auch ein M 117. Ein 3,5 Coupé umzubauen ist vielleicht wegen des Werts des Wagens, der nach dem Umbau vermutlich eher nicht höher sein dürfte, nicht so die beste Idee.
Bei einem Umbau auf einen 231 PS Motor hätte ich wegen des Getriebes keine großen Bedenken, wenn aber mehr Kraft auf die Hinterachse soll, ist wohl ein Getriebe aus einem 116 oder 126 obligatorisch. Das lässt sich aber im Innenraum kaum so gestalten, dass der Schalthebel nicht wie ein Fremdkörper wirkt. Die Position des Schalthebels ist anders als bei einem Mittelschalter im W 111. Das größte Problem dürfte aber die antiquierte Hinterachse des 111 sein. Man kann die steifer machen mit neuen Aufhängungs-Gummis, die es zum Teil auch in größerer shore-Härte gibt. Dann sind natürlich die Schubstreben das Problem, man kann die verändern und vermindert damit eklatant das Eintauchen beim Bremsen und das Einfedern beim Beschleunigen. Hier hilft, wenn man Wissen vom Tourenwagen W 109 hat (rote Sau), denn die hatten ja mit dem 6,8 liter Motor im W 109 Rennwagen genau die selben Probleme mit der Hinterachse.
Du kannst mir ja ne pn schicken, dann kann ich Dir mehr sagen.
Gruß
Ralf -
Hallo,
na klar kommt es immer auf den Fahrer an! Ich habe auch einen 450 SE (ohne 6.9), den ich selbst 1978 kaufte und den ich ein Jahr später zu AMG brachte für ein gescheites Fahrwerk, tiefer, härter und breite Reifen/Felgen, Frontspoiler, AMG Lenkrad usw.
Ich hatte den 450 SE vor Jahren auf dem Leistungsprüfstand, 225 PS hätte er haben sollen, tatsächlich waren es 248 PS. Auch dieser Wagen muss ab und zu zeigen, was er kann und das ist nicht wenig. Man muss die Autos fordern, ihnen gelegentlich Höchstleistung abverlangen. Dafür sind sie gemacht!
Gruß
Ralf -
Hallo,
das ist artgerechte Haltung. Anbei ein Foto, mein 6.9 vor ein paar Jahren auf der Fahrt nach Berlin, er dreht geradeaus gerne mal über Nenndrehzahl.
Gruß
Ralf
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